Montag, 24. November 2014

Chibi's

Mein Blog hat sich ja vollkommen verändert, so auch meine Geschichte und die dazugehörigen Charaktere. Ich habe einige OC's von mir gelöscht. Diese gibt es einfach nicht mehr. Ich denke aber auch, dass das so in Ordnung ist. Klar, manche haben tausende OC's und ihre dazugehörigen Geschichten, aber ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mir weniger Charaktere lieber sind, als all zu viele. Irgendwann gehen einige OC's ohnehin verloren, zumindest ist mir das geschehen und deswegen habe ich reduziert und meine liebsten OC's zu der dazugehörigen Geschichte hinaus kristallisiert.


Diese acht OC's sind Hauptcharaktere in unterschiedlichen Geschichten, jedoch leben sie alle in einer Welt. Vor kurzem hatte ich überlegt, wie ich meine Charaktere in Einklang zusammen fügen könnte und so entstand eine komplett neue Welt, die sich zusammen setzen ließ. Ich denke, weil meine Charaktere alle in einer ähnlichen Welt leben, war es einfach sie zusammen zu fügen.
Es fehlen noch zwei Chibis... Aber dieser Charakterdesign auf Papier existiert noch nicht und wurde auch noch nicht veröffentlicht. Vielleicht hole ich es im nächsten Jahr nach. Alle Charaktere werden dann unter Mondfrost zu finden zu sein. Diese kleinen Chibis bilden quasi das "Profilbild" der einzelnen Steckbriefe.

Jeder Chibi ist individuell, auch wenn man Gemeinsamkeiten entdecken kann. Die Art und Weise, wie ich die einzelnen Charaktere koloriert habe, ist nicht das eigentliche Aussehen. Eigentlich logisch, aber ich erwähne es lieber noch einmal an, denn man weiß ja nie.

Nun, etwas zu den einzelnen Charakteren.

Lupalacrima und Lucifer, sind meine beiden ersten OC's, welche ich überhaupt veröffentlicht habe. Lupalacrima hatte sich vom Design her kaum verändert, Lucifer jedoch bekam vom Grunddesign sogar ein komplett neues Design. Mir gefiel das erste Design zunächst gar nicht, sodass etwas Neues her musste. Diese Paperchibis unterscheiden sich wesentlich auch von den anderen beiden Chibis, denn sie sitzen und sie haben noch jeweils ein Totem bei sich. Bei Lupalacrima sitzt ein geflügelter Wolf und Lucifer hat in einer Wasserblase einen Fisch (Ryukin). Ich habe diese Unterschiede aufgeführt, da beide die Urcharaktere meiner gesamten OC's sind und eine Bedeutung meiner Vergangenheit widerspiegeln.
Lupalacrima spiegelt meine Persönlichkeit und Lucifer die Persönlichkeit eines geliebten, verstorbenen Menschen dar. Deswegen sind diese beiden mir sehr ans Herz gewachsen.

Tantum Franziska und Diron Mycha sind vom Design her dem beiden Menschen, welche sie darstellen sollen am ähnlichsten. Beide spiegeln die beiden gleichen Persönlichkeiten wieder, wie Lupalacrima und Lucifer es tun. Lediglich sind hier mehr Ähnlichkeiten der echten Personen vorzufinden. Unter anderem auch der Größenunterschied. Diese beiden Designs haben mehrere Etappen des Aussehen hinter sich, genauso wie deren Geschichten, weswegen sie in mehreren Skizzen und sogar festen Zeichnungen vorzufinden seien. Mal hat Tantum Wolfsohren und mal nicht, allerdings habe ich dieses Merkmal in der Geschichte ebenfalls aufgenommen, sodass es nicht verwerfliches ist, wenn diese gezeichnet werden. Tantums richtiges Design ist jedoch noch viel detaillierter, als in diesem Paperchibi dargestellt. Genauso wie dieses von Diron. Dirons Implantate auf dem Kopf beispielsweise waren zunächst aus Silber, nun jedoch sind sie aus Diamant. Auch diese beiden liegen mir sehr am Herzen.

Locafilia und Scar waren zunächst Designs für eine Partnergeschichte, welche glücklicherweise scheiterte, sodass meine beiden Charaktere nun in einer besseren, ansehnlicheren und wohl interessanteren Geschichte befinden, als vorher. Auf Grund der kompletten neuen Story, haben sich auch die Charaktereigenschaften der beiden sehr verändert. Sie haben mehr Tiefe. Locafilia beispielsweise war vorher sehr kindlich und ein bisschen dummstupsig, weswegen mir die beiden immer weniger gefielen. Nun hat Locafilia in meiner Geschichte einen ihr angemessenen Platz erhalten. Auch Scar bekam ein neues Leben eingehaucht. Vorher war er etwas ängstlich und ihm fehlte ein Arm. Da ich es jedoch interessant fand, ihn den fehlenden Arm behalten zu lassen, bekam er anstelle eines fleischigen Armes, einen aus Mond- und Sternenstaub angepassten Arm. Da er der Sandmann in Person ist, ist dieser Arm passend. Die neue Rasse, welche ich mit Locafilia beim Charakterdesign erschaffen hatte, bekam mehr Details.

Carvella und Collin waren anfänglich gewöhnliche Vampire, allerdings bekamen beide eine neue Story zugeschrieben, da ich mit der Vampirgeschichte nicht zufrieden war und ich diese erst einmal zu meinen Unterlagen "Später erledigen" abgelegt hatte. Allerdings wollte ich Carvella und Collin nicht einfach mit in die Tiefen der Vergessenheit schmeißen, sodass ich beide in die Geschichte von Mondfrost mit eingebunden habe. Dort passen sie sogar viel besser herein und sind, in der Menschenwelt, noch immer Vampire, haben allerdings mit den Vampiren, wie man diese kennt, nichts wirkliches gemeinsam. Carvella entstand aus einer Melancholie heraus. Ich hatte schon immer gerne einen Albino designen wollen und somit entstand dann Carvella. Mit eingebunden hatte ich den Kürbis, weil ich einfach Kürbisse mag, nicht nur wegen der Farbe und den unterschiedlichen Formen, sondern auch, weil der Kürbis ein Symbol der Wärme sein kann. Zumindest für mich, die Bedeutungen eines Jeden ist ja sehr unterschiedlich.

Diese acht Charaktere sind und bleiben meine Lieblinge. Wenn ich noch die beiden, noch anonymen (Namen, Aussehen, ect, haben diese beiden zwar bereits, aber darüber gibt es später mehr.) Charaktere, hier mit einfüge, habe ich nur zehn Charaktere, welche ich wirklich mehrfach zeichnen werde. Meine Nebencharaktere bleiben demnach auch nur Nebencharaktere.

Und hiermit wünsche ich euch einen schönen Start in die Woche.




Mittwoch, 19. November 2014

Veränderungen...

Wer meinen Blog verfolgt, hat sicherlich einige zahlreiche Veränderungen erkannt, auch, dass die älteren Blogs verschwunden sind. Nun, ich habe einfach mal ausgemistet. Altes verschwindet, um Platz für Neues zu schaffen.


Um dieses Bild handelt es sich um eine Kakao-Karte, welche ohne tieferen Sinn entstand. Ich wollte mich lediglich neu ausprobieren, da ich an meinem Stil arbeite. Mein Stil soll mehr in den Surrealismus gehen und doch ein wenig der asiatischen Stilrichtung ähneln. Aber nicht zu sehr, dies ist für mich ziemlich wichtig.
Die Karte habe ich "Lady Egg" getauft, denn sie trägt Eier. Um was es sich für Eier handelt, habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wenn ich zeichne, dann lieber ohne die Realität zu beachten. Es ist ein Ausdruck meiner Gedanken, Träume und Wünsche.
Die Person ist keiner wirklichen Person zugedacht. Das heißt, dass ich ihr wahllos ein Design gegeben habe. Ich wollte etwas edles und doch natürliches zeichnen.


Auch wenn es sich hierbei nur um eine kleine Kakao-Karte handelt, so muss ich gestehen, dass ich dafür wirklich lange gebraucht habe. Ich saß zwar, insgesamt, vielleicht nur drei oder vier Tage an der kompletten Kakao-Karte, dennoch ließ ich mir dafür Zeit.
Mir gefallen Linien in Sepia viel lieber, als in Schwarz, weshalb ich bevorzugt auf Sepia zurück greife. Ich gestehe, dass mir die Augen sehr gut gelungen sind, zumindest ist das meine persönliche Meinung.
Zunächst hatte ich vor gehabt, in den Hintergrund Dinosaurier zu zeichnen, allerdings gefiel es mir schlussendlich gar nicht, sodass ich die Lady raus schneiden musste und eher einen simplen und schlichten Hintergrund wählte.
Den Hintergrund habe ich anfänglich mit einer Farbe koloriert und mit unterschiedlichen Farbabstufungen dann den Hintergrund gestaltet. Der Mond ist mit Bundstiften hervorgehoben.


Die Haut habe ich zuerst gezeichnet. Ein Merkmal von mir, dass ich immer zuerst mit der Haut beginne, bevor ich den Rest mache. Begonnen habe ich mit E53 (Alkoholmarker der Copic-Marker-Serie), um diesen dann mit E51 zu blenden. An den Augen und Lippen verwendete ich R20, welches ich mit E01 geblendet habe. Auch die Haut habe ich mit E01 verblendet, gefolgt von E00, E000 und E0000. Mit der Farbe BG10 setzte ich die blauen Schattierungen ein, diese ich mit E0000 verblendete, um einen sauberen Übergang zu schaffen.

Zum Schluss verwendete ich noch einmal Bundstifte. Mit diesen vertiefe ich die Schattierungen und kann vergessene Stellen, oder sogar übermalte Stellen verbessern.
Bevor ich mit der weißen Tusche in das Bild gehe, schaue ich, ob ich kleine Dekormaterialien einfügen möchte. Kleine Details, noch so unscheinbar, wie sie sein könnten, heben oft das Bild noch einmal hervor.
Weiße Tusche empfehle ich von Dr. PH. Martin's Farben. Diese Tusche ist nicht zu flüssig und auch nicht zu dick. Man kann sehr gut mit der Feder arbeiten, ohne ein Stocken. Zumindest ist mir die weiße Tusche viel lieber, als Gel-Stifte, denn oftmals sind Gel-Stifte nicht deckend.

Für Tipps und Fragen bin ich gerne bereit.